Segelyacht Beluga
Segelyacht Beluga

Die Inseln 2015

Schnuppersegeln 3. Juni – 7. Juni 2015

Crew: Iris, Susi, Anja, Jens und Volker

Obwohl wir eigentlich nicht frühstücken wollten, haben wir es doch gemacht. Der Skipper wollte es so. Also legten wir erst um 9:30 Uhr ab und fuhren ohne Wartezeit durch die Schleuse Stavoren hinaus aufs IJsselmeer.

KornwerderzandMit leichtem Wind ging es anfangs noch unter Genaker, später dann unter Motor, Richtung Kornwerderzand, da wir hier raus auf die Waddensee wollten. Doch dann kam alles anders: der Schleusenvorhafen war so voll mit Plattbodenschiffen, Berufsschiffen und Freizeitbooten, dass wir abdrehten Richtung Den Oever. Hier wollten wir durch die Schleuse.

Allerdings kamen wir dort so spät an, dass die Tide nach Texel gegen uns stand. So legten wir uns in den Waddenhaven hinter der Schleuse, für uns das erste Mal, dass wir in diesem Hafen festmachten. Wir fanden einen netten Hafen vor, preiswert, mit Sanitäranlagen aber ohne Strom und Wasser am Steg (braucht man ja auch nicht immer). Diesen Hafen werden wir auf jeden Fall nochmal besuchen.

2. Tag

Sonnenaufgang TexelDer nächste Tag begann früh, sehr früh! Dafür wurden wir aber mit einem herrlichen Tag belohnt. Erst ein toller Sonnenaufgang und anschließend – nach der Passage durch das Molengat – herrliches segeln unter Genaker. Alles in allem tolles Wetter, guter Wind, ausgelassene Stimmung an Bord. So muss es sein.

Als es dann an Vlieland vorbei ging, kippte die Tide und auch der Wind schlief ein. So legten wir die letzten Seemeilen nach Terschelling unter Motor zurück. Und hier waren wir nicht allein: jeder wollte nach Terschelling und jeder wollte der erste sein.

SlenkFür uns war es schon lange her, dass wir auf Terschelling waren. Und obwohl so viele Schiffe auf den Hafen zusteuerten, ist er doch nicht ganz voll. Dafür aber total teuer!! Vom Örtchen haben wir nichts gesehen, dazu waren wir einfach zu faul und zu müde. Nur Susi und Jens sind am nächsten Tag reiten gegangen und haben sich die Insel angeschaut.

3. Tag

MakkumWegen ihres Reitausflugs begann der Tag für Susi und Jens sehr früh. Der Rest der Crew konnte aber in Ruhe frühstücken. Eigentlich das erste entspannte Frühstück auf dieser Reise. Da unsere Reiter erst spät von ihrem Ausritt zurück kamen, hatten wir die Strömung Richtung Slenk schon gegenan. Auch der Wind war recht frisch (5 – 6 Bft.) und genau von vorne, aber das lies Rudergänger Volker ein breites Grinsen auf sein Gesicht zaubern. So macht segeln Spaß.

Bis vor Harlingen ging dieser Spaß unter Segeln, danach unter Motor bis zur Schleuse Kornwerderzand. Nach kurzer Wartezeit ging es zurück aufs IJsselmeer und links ab nach Makkum. Leider, leider war die Fischbude im alten Hafen schon zu und so machten wir uns auf zum Essen in der City von Makkum. Danke noch mal dem edlen Spender Volker, der die gesamte Zeche übernahm.

4. Tag

WarnsDer letzte Tag begann mit einem gemütlichen Frühstück – diesmal mit allen Crewmitgliedern. Gemeinsam mit vielen anderen Seglern zogen wir um 10:30 Uhr durch den Kanal von Makkum hinaus aufs IJsselmeer Richtung Stavoren. Idealer Winde und strahlender Sonnenschein machten aus diesem Tag noch einmal einen besonderen Segeltag.

Vor der Schleuse in Stavoren sammelten sich einige viele Wochenendurlauber, so dass wir eine kurze Wartezeit hatten. Der Rest ging dann schnell: unter Motor bis nach Warns, anlegen, Sachen packen, Auto beladen. Nur der Abschied fiel dann doch etwas schwer. Allen hat es super gefallen und besonders Anja als Segelneuling hat „Blut geleckt“. Rundum ein gelungener Törn, der Lust auf mehr macht. Danke Crew!

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